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Ratgeber · Kosten

Was kostet ein Halteverbot? Alle Posten offen.

Ein Halteverbot besteht aus drei Kostenblöcken: der Gebühr der Stadt, den Schildern und der Arbeit. Wer nur einen davon vergleicht, vergleicht falsch. Hier stehen alle drei, dazu die echten Amtsgebühren im Ruhrgebiet und was bei uns wirklich berechnet wird.

Woraus sich der Preis zusammensetzt

1

Gebühr der Stadt

Die verkehrsrechtliche Anordnung. Sie geht an die Behörde, nicht an uns, und ist bei jedem Anbieter gleich hoch.

2

Schilder

Zwei Schilder nach StVO mit Standfüßen und beschriftbarem Zusatzzeichen. Wer sie mietet, zahlt zusätzlich Kaution.

3

Arbeit

Antrag stellen, zweimal zur Adresse fahren, aufstellen, protokollieren, abbauen. Der Posten, den die meisten unterschätzen.

Halteverbotsschild mit Zusatzschild Beginn 22.05. 16 Uhr im Abendlicht

Beginn und Ende schriftlich

Auf dem Zusatzschild stehen Tag und Uhrzeit. Damit ist die Frist für alle nachvollziehbar.

Die Gebühren der Städte

Diesen Teil zahlen Sie in jedem Fall, auch wenn Sie alles selbst machen. Nur Mülheim veröffentlicht seine Gebühren. Für Essen und Oberhausen stehen hier die Beträge, die wir tatsächlich überwiesen haben — nachgehalten aus unseren eigenen Kontoauszügen. Sie hängen von Länge und Dauer der Zone ab, die genaue Summe steht in der Genehmigung.

Mülheim an der Ruhr

40 €

für Privatumzüge, unabhängig von der Dauer

Gewerblich gestaffelt: 40 € bis 14 Tage, 60 € bis einen Monat, 90 € bis ein Jahr. So auch von uns bezahlt.

Quelle: Serviceportal der Stadt Mülheim, bestätigt durch eigene Zahlungen

Essen

30 €

so von uns tatsächlich überwiesen

Die Stadt veröffentlicht keinen festen Satz. In unseren Aufträgen waren es 30 € je Zone, bei längeren Zonen 45 €. Ein Eilfall kostete einmal 82,50 €.

Quelle: eigene Zahlungen an die Stadt Essen

Oberhausen

30 €

so von uns tatsächlich überwiesen

Auch hier gibt es keinen veröffentlichten Satz. Unsere Zahlungen an die Stadtsparkasse Oberhausen lagen bei 30 € je Zone.

Quelle: eigene Zahlungen an die Stadt Oberhausen

Was ZoneService berechnet

Komplettpreise. Amtsgebühr, Schilder, Anfahrt, Aufstellung, Aufstellprotokoll und Abbau sind enthalten. Umsatzsteuer weisen wir nicht aus, wir sind Kleinunternehmer nach § 19 UStG — der genannte Betrag ist der, den Sie zahlen.

StadtSie haben die GenehmigungWir beantragen sie
Mülheim an der Ruhr13999
Essen15599
Oberhausen155109

Auch in dreizehn weiteren Städten im Ruhrgebiet, Rheinland und Bergischen Land.

Aufschläge für Sonderfälle

Diese Liste steht hier vollständig, weil genau das die Zahlen sind, die anderswo erst auf der Rechnung auftauchen. Trifft keiner der Fälle zu, bleibt es beim Grundpreis.

Jeder weitere Tag25 €
Eilauftrag mit unter 7 Tagen Vorlauf39 €
Beidseitige Zone (beide Straßenseiten)35 €
Zone länger als 15 Meter20 € je angefangene 10 m
Zweite Adresse am selben Tag99 €

Lohnt es sich, das selbst zu machen?

Manchmal ja. Der Antrag bei der Stadt steht jedem offen, und wer ohnehin einen Transporter hat, Zeit mitbringt und in der Nähe wohnt, kommt mit der Amtsgebühr und der Schildermiete davon.

Rechnen Sie aber vollständig: Schildermiete plus Kaution, zwei Fahrten zur Adresse — einmal spätestens 96 Stunden vorher zum Aufstellen, einmal danach zum Abbauen — und die Zeit für den Antrag. Die Schilder müssen der StVO entsprechen; eigenmächtig aufgestellte Schilder sind ohne Anordnung wirkungslos, und ein Falschparker davor steht dann völlig legal.

Ehrlich gesagt: Bei einem einzelnen Umzug in der eigenen Stadt kann das aufgehen. Bei knapper Zeit, unsicheren Fristen oder wenn der Umzugstag ohnehin voll ist, ist es der teuerste Weg, fünfzig Euro zu sparen.

Fristen, die den Preis beeinflussen

Jede Stadt rechnet anders. Wer zu spät dran ist, zahlt den Eilzuschlag oder bekommt gar keine Zone mehr.

Mülheim an der Ruhr

Antrag stellen
Etwa 14 Tage
Schilder aufstellen
96 Stunden vor Beginn

Essen

Antrag stellen
Mindestens 15 Tage vor der verkehrlichen Einrichtung
Schilder aufstellen
96 Stunden vor Beginn

Oberhausen

Antrag stellen
Mindestens 8 Arbeitstage vor dem Ladetag
Schilder aufstellen
mindestens 3 volle Werktage vor Rechtswirksamkeit

Häufige Fragen zu den Kosten

Was kostet eine Halteverbotszone insgesamt?

Bei ZoneService zwischen 99 und 155 € je nach Stadt und je nachdem, ob Sie die Genehmigung schon haben oder wir sie beantragen. In diesem Preis sind Amtsgebühr, Schilder, Anfahrt, Aufstellung und Abbau enthalten. Es kommt nichts hinzu außer den offen ausgewiesenen Zuschlägen für Sonderfälle.

Warum ist ein Halteverbot in Essen teurer als in Mülheim?

Weil die Anfahrt länger ist und die Essener Verkehrsbehörde einen Vorlauf von 15 Tagen verlangt statt der 14 Tage in Mülheim. In Mülheim sitzen wir selbst, dort ist der Weg kurz.

Kann ich das Halteverbot selbst beantragen und sparen?

Ja, der Antrag bei der Stadt steht jedem offen. Sie zahlen dann nur die Amtsgebühr, müssen sich aber selbst um Schilder, Transport, fristgerechte Aufstellung und Abbau kümmern. Wer die Schilder nur mietet, zahlt Miete plus Kaution plus zwei Fahrten. Rechnen Sie ehrlich nach, bevor Sie sich entscheiden.

Fallen Kosten an, wenn die Genehmigung abgelehnt wird?

Nein. Wird der Antrag abgelehnt, zahlen Sie nichts. Das kommt selten vor, weil wir vorher prüfen, ob die Stelle geeignet ist.

Was kostet es, wenn ich kurzfristig anfrage?

Bei weniger als sieben Tagen Vorlauf kommen 39 € hinzu, weil der Antrag dann bei der Behörde nachgefasst werden muss. Ob es überhaupt noch geht, hängt von der Stadt ab. Fragen Sie an, wir sagen Ihnen ehrlich, ob die Frist reicht.

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